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 Betreff des Beitrags: Bedrohliche Blutungen
BeitragVerfasst: 23. Dez 2008 15:40 
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"Bedrohliche Blutungen"


werden beim Hund genauso wie beim Mensch mit einem Druckverband gestillt.
BITTE ACHTEN SIE DARAUF, DASS IHR TIER SIE NICHT BEISSEN KANN, WENN SIE EINEN VERBAND ANLEGEN!

Ideal ist es, wenn Sie das notwendige Verbandsmaterial zur Verfügung haben. Bei einem Autounfall bitten Sie den beteiligten Autofahrer darum. Sie benötigen dafür eine Wundauflage, ein oder zwei Verbandspäckchen und eine Mullbinde oder ein Dreiecktuch.

Meist hat man aber kein Verbandsmaterial dabei. Sie müssen sich also mit dem behelfen, was Sie zur Verfügung haben. Notfalls kann ein Halstuch das Dreiecktuch ersetzen und ein zusammen gelegtes Taschentuch zusammen mit einem Feuerzeug das Verbandspäckchen.

Druckverbände dürfen nur bei Blutungen angewendet werden, bei denen sich keine Fremdkörper in der Wunde befinden. Fremdkörper niemals aus der Wunde herausziehen, es könnten sonst noch größere Blutungen entstehen.

* legen Sie eine Wundauflage auf die Blutung
* legen Sie auf diese Wundauflage ein Verbandspäckchen oder
* falten Sie ein Taschentuch auf ca. 5 x 5 cm zusammen und
benutzen Sie dies als Wundauflage und legen Sie auf
dieses Taschentuch ein Feuerzeug
* umwickeln sie beides stramm mit dem Dreiecktuch/Mullbinde oder
* benutzen Sie hierfür Ihr Halstuch

Sollte dies nicht dazu führen, daß die Blutung gestoppt wird, lockern Sie notfalls nochmals den Verband und umwickeln Sie noch strammer.

Abbindungen sollten nicht mehr durchgeführt werden, da diese zu nicht unerheblichen Nebenwirkungen führen können. Haben Sie dennoch abgebunden, lockern sie bitte niemals die Abbindung, merken Sie sich den Abbindezeitpunkt und teilen Sie diesen dem Tierarzt mit.

Befindet sich ein Fremdkörper in einer Wunde, lassen Sie diesen in der Wunde. Durch den Fremdkörper werden oftmals Blutgefäße verschlossen. Ziehen Sie den Fremdkörper heraus, werden diese Verschlüsse geöffnet und es entstehen noch größere Blutungen. Fixieren Sie den Gegenstand mit einem Tuch, damit sich seine Lage nicht verändern kann.

Lassen Sie auch kleinere Wunden bei ihrem Hund untersuchen, wenn diese durch eine Beißerei mit einem größeren Hund entstanden sind. Durch das Schütteln löst sich beim kleineren Hund oftmals die Haut unter der Bißstelle großflächig, so daß im Gewebe bis zu Handteller große Ablösungen mit der entsprechenden Infektionsgefahr entstehen können. Hier muß meist eine Drainage gelegt werden.
Auch kleine Bissverletzungen sind in der Regel immer infiziert und vereitern erst nach einigen Tagen in der Tiefe. In diesen Fällen geht es meist nicht ohne Operation. Daher ist es wichtig, jede, auch noch so kleine Bisswunde, mit Antibiotika zu behandeln.

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_________________
Emma *17.02.2006 & Beyla *22.08.2006


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