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 Betreff des Beitrags: Bienenstich
BeitragVerfasst: 23. Dez 2008 14:28 
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Registriert: 04.2008
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"Bienenstich"


Ihr Hund wurde gestochen? Autsch, das ist schmerzhaft.
Sollten Sie nicht gesehen haben wo das Tier zugestochen hat, achten Sie darauf wo der Hund versucht sich selbst zu beißen oder zu kratzen. Suchen sie das Hautareal vorsichtig ab.
Sollte die Biene selbst nicht mehr im Fell sitzen suchen sie, wie schon gesagt sehr vorsichtig nach dem Einstich bzw. dem Stachel mit anhängender Giftblase ab.
Finden Sie keinen Stachel könnte es sich auch um einen Wespenstich handeln. Finden Sie jedoch einen Stachel mit Giftblase beachten Sie folgendes:


Den Stachel nicht mit zwei Fingern versuchen herauszuziehen. Dadurch würden Sie die Giftblase vollends ausdrücken und noch mehr (schmerzhafte) Gift würde in die Wunde eindringen. Auch nicht mit der Pinzette herausziehen es sei denn sie bekommen den Stachel direkt zu greifen.
Besser ist es den Stachel mit einem langen Fingernagel herauszuziehen ohne Druck auf die Giftblase auszuüben. (siehe Bild)

Bild

Den Stich kühlen mit Wasser oder Eiswürfel evtl. auch mit einem Kühlenden Tuch.
Fenistil oder sonstige kühlende Salben (für Kinder wegen evtl. Inhaltsstoffen die der Hund durch lecken aufnehmen könnte)

Stich im Maulbereich
Der Hund jault auf und versucht mit der Pfote das Maul zu bearbeiten?
Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass er ins Maul gestochen wurde.

Kühlen Sie den Halsbereich im Bereich des Kehlkopfes mit Eis oder kalten Kompressen.
Gehen Sie am Besten sofort zum Tierarzt. Schwillt das Maul oder die Zunge stark an und der Hund leidet unter Atemnot/Atemstillstand eine Mund-zu-Nase-Beatmung einleiten.


Atemstillstand
Bei einem Atemstillstand ihres Hundes müssen Sie sofort handeln. Da die lebenswichtigen Organe nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden, entstehen dauernde Schäden. Handeln Sie nicht wird es zwangsläufig zudem auch zu einem Herzstillstand kommen. legen Sie zunächst die Atemwege des Hundes frei ziehen Sie die Zunge des Hundes nach vorne entfernen Sie alles aus dem Maul, was die Atmung blockieren könnte überstrecken Sie leicht den Kopf des Hundes wenn sie Glück haben setzt nach diesen Maßnahmen die Spontanatmung des Hundes wieder ein, da die Atemwege nun nicht mehr blockiert sind.


Bild

Führt dies noch nicht zum Erfolg, müssen Sie mit der Beatmung (Mund – zu – Nase) beginnen. drücken Sie das Maul des Hundes zu (Zunge darf nicht mehr heraushängen) legen Sie dann Ihren Mund auf die Nasenlöcher des Hundes blasen Sie kräftig und konstant Luft in seine Nase, bis sich der Brustkorb des Hundes ausdehnt (bei zu kräftigen Luftstößen kann es dazu kommen, daß Sie nicht in die Lunge sondern in den Magen des Hundes beatmen) achten Sie darauf ob sich der Brustkorb des Hundes beim Beatmen ausdehnt wiederholen Sie diesen Vorgang mehrere Male Falls keine Spontanatmung einsetzt und kein Puls mehr fühlbar ist, müssen Sie mit der Herz-, Lungen- Wiederbelebung fortfahren .

Bild

Schockzustand/ Schockreaktion
Anzeichen für einen Schockzustand sind auffällige Aktivitätslosigkeit, Depression und fehlende Reaktion auf Umweltreize, extrem hohe Herz- und Atemfrequenz sowie sinkende Körpertemperatur, wobei sich die Extremitäten (Beine und Pfoten) des Tieres kalt anfühlen. Deutlich erkennbar ist ein Schock an der verlangsamten Füllungszeit der Kapillare. Hierzu drückt man mit einem Finger fest gegen das Zahnfleisch, das unter dem Druck weiß wird. Wenn die Druckstelle nicht sofort nach dem Loslassen wieder ihre normale Farbe erreicht, sondern länger als 5 Sekunden blass bleibt, kann man von einem Schock ausgehen. In diesem Falle muss man sofort mit dem Tier zum Arzt. Zum Transport muss der Hund in eine Decke (denk Kopf frei lassen) oder ein Handtuch gewickelt werden, damit die Körperwärme stabilisiert wird und der Hund sollte in Seitenlage sein. Evtl. Mund-zu-Nase-Beatmung.


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_________________
Emma *17.02.2006 & Beyla *22.08.2006


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